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Ich habe ehrlicher Weise lange überlegt, wie ich mich auf dieser Seite meiner Website präsentieren möchte und welche Aussagen mir wichtig sind. Es ist mir ein wenig schwer gefallen die richtigen Worte zu finden, da ich natürlich ähnliche Werte und Ansichten wie die meisten Psychotherapeuten vertrete, aber auch nicht zu sehr auf meinen individuellen Leidensweg verweisen will.

Dieser Text soll daher ein Versuch in einem authentischen Mittelweg werden. Vorab möchte ich allerdings schon erwähnen, dass mein Hauptanliegen in der Arbeit mit Menschen darin besteht, in Verbindung zu gehen. Diese Verbindungen tragen manchmal Arbeitstitel, wie Therapie, Patient-Therapeut-Beziehung, Coach-Klient-Beziehung, etc., verstehe ich aber niemals als Einseitig.

Natürlich ist es ein Bestreben von mir, die Tür für Menschen offen zu halten, die ein inneres Bedürfnis nach Unterstützung verspüren, aber inwieweit wir welchen Weg gemeinsam miteinander gehen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Auch wenn meine Aufgabe eher die einer Hafenlotsin gleicht, so lerne auch ich etwas aus jeder Behandlung und Begegnung mit anderen Menschen. Umso schöner ist natürlich das Feedback mittlerweile einiger Patienten und Klienten, die bereits tiefe Veränderungen und eine andere Beziehung zu sich und ihrer Situation entwickeln konnten. Dank unserer gemeinsamen Zeit und Energie, der sie sich selbst gewidmet haben.

Nun aber vielleicht doch nochmal ein paar Informationen über mich und meine Geschichte.

Ich bin in einem kleinen Dorf in Niedersachsen aufgewachsen und bis heute prägt mich dieses Fundament aus viel Natur, Tieren und draußen sein. Wir hatten einen Hund, eine Katze und später kam mein eigenes Pony dazu. Der kleine Reiterhof lag direkt gegenüber unseres Hauses, und ich lebte ein wenig den „Bibi und Tina“-Traum; nach der Schule ging es für mich quer über das Feld ins nächste Pferde-Abenteuer. Diese Erfahrungen prägten mit Sicherheit auch meine persönliche Tendenz, bei eigenen Sinnsuchen oder Erholungsbedürfnissen den Weg in die Natur anzutreten.

Als Kind und Jugendliche hatte ich Erfahrungen, die waren so bunt wie ein Blumenstrauß, könnte man sagen – es war alles dabei. Im Kindergarten habe ich gestottert, weshalb ich deswegen in der Grundschule gemobbt wurde. Meine Eltern trennten sich, ich verlor eine enge Freundin an Leukämie, mein Pferd war chronisch krank, und es gab vielerlei Aspekte, die es auf jeden Fall turbulent ließen lassen in meinen jungen Jahren. Doch ich habe mich dort gut durch manövrieren können, vor allem auch aufgrund meines starken familiären Rückhalts. Die Konsequenzen aus der Trennung meiner Eltern war mit Sicherheit die Größte Herausforderung in meinem Leben. Durch viel Reflektionsarbeit, Erfahrungen und ehrlicher Weise – Zeit – konnte ich daraus auch wachsen, aber meine Eltern haben immer ihr bestes gegeben, mich zu unterstützen.

Mein Interesse für Psychologie, das Verstehen des Menschlichen Handelns, das Lernen über Modelle und Theorien, lag schon in immer in meinem Interessengebiet. Meine Familie ist sehr gut darin, Emotionen und Situationen zu besprechen und tief zu gehen. Es wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Und dennoch entschied ich mich nach der 10. Klasse auf ein berufsbildendes Gymnasium zu wechseln und wählte die Fachrichtung Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen und Controlling. Was auch immer ich mir dabei gedacht habe. Naja. Gründe dafür waren nicht zuguterletzt turbulente Schuljahre, gefolgt u.a. von abwertenden Lehrern und schlechten Noten. Nach dem Schulwechsel habe ich es aber durchgezogen, besser denn je, und mein NC war okay. Kleine Sideinfo: durch die privaten Belastungen entwickelte ich psychosomatische Symptome wie Allergien, Antriebslosigkeit, Ermüdung, Reizbarkeit.

Nach dem Abitur hat leider keine staatliche Uni meine Bewerbung angenommen, weshalb ich mich dazu entschlossen habe ein Studienkredit aufzunehmen an der MSH Medicalschool Hamburg zu studieren. Es war eine verantwortungsvolle, aber bewusste Entscheidung und ich bereue nichts daran. Ich habe mein Studium sehr genossen und war eine klassische Studentin. Knapp bei Kasse, tolle Erfahrungen mit neuen Freunden, Erfolge, Misserfolge, vereinzeltem Schwänzen von Seminaren, aber immer mit sehr guten Abschlussnoten. Ich habe sehr viel gelernt, das zur Verfügung gestellte Wissen aufgesogen und auch einiges über Aspekte in meinem Leben verstanden. So konnte ich eine deutliche Symptomreduktion, und Auflösung bis zum heutigen Zeitpunkt, der Allergien und psychosomatischen Symptome erreichen. Da habe ich zum ersten Mal am eigenen Leib erfahren, was Psychologie, Wissen und Verständnis bewirken können. Es reifte immer mehr, dass ich das anderen Menschen zugänglich machen wollte.

Nach dem Studium habe ich ein Jahr als Psychologin in einer ambulanten Sozialpsychiatrie gearbeitet, mit dem Schwerpunkt auf der Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund und/oder seelischen Beeinträchtigungen in der Eingliederungshilfe. Ein Klient sagte damals mal zu mir:

„Frau Krause, ich hatte diese Woche bereits Therapie, und ich weiß Ihre Arbeit wirklich zu schätzen, aber könnten wir uns einem anderen Thema zuwenden?“

Da war für mich spätestens klar, dass der Weg in die Ausbildung die richtige Entscheidung sein muss. Nach einem Jahr in dem Job habe ich dann auch die Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt in Verhaltenstherapie beim VT Falkenried begonnen. Ich bin sehr dankbar, für all die fachlichen und persönlichen Erfahrungen, die ich im Rahmen machen durfte, inklusive aller Patienten. Die Ausbildungsbedingungen sind aber dennoch herausfordernd, und auch privat musste ich mit dunklen Ereignissen kämpfen, die u.a. im Rahmen der Corona-Pandemie entstanden.

Dabei kann ich ein Aspekt erwähnen, von dem ich längere Zeit nicht wusste, ob ich ihn sagen soll, aber er ergänzt nun mal sehr meine Rolle und Verständnis als Therapeutin. Durch traumatisierende Erfahrungen im privaten Umfeld habe ich selbst eine Therapie in Anspruch genommen, da ich mit Symptomen zu tun hatten, die mich stark belasteten. Obwohl ich selbst ursprünglich eine von denen war, die glaubte, immer alles alleine lösen zu können. Ich kenne also die Scham, die Verletzlichkeit, die Zweifel, die Ruhe und auch die Entlastung, die entstehen, wenn man auf der anderen Seite vom Stuhl sitzt. Und genau das Erleben macht mich heute zu einer besseren Therapeutin.

Diese Phase war anstrengend, aber auch heilsam. Ich arbeitete meine eigenen Themen auf, stabilisierte mich und bereitete mich parallel auf meine Abschlussprüfung vor. Am Ende hielt ich meine Approbation in den Händen und meine Gesundheit im Herzen. In diesen Prozessen entdeckte ich auch die Spiritualität, und entwickelte sie als Ressource. Ein eigens entwickelter Leitsatz, der meine inneren widersprüchlichen Anteile der Wissenschaft und Spiritualität miteinander verbindet, entstand und lautet:

Es ist egal wie es heißt: Coaching, Spiritualität, Religion, Psychotherapie, Quantenphysik, Astrologie, Philosophie – sie alle meinen das gleiche, es ist nur die Frage, welche Sprache davon man selbst am besten spricht.

Nach der Ausbildung habe ich innerlich viel daran gesetzt, mein Leben freier und unabhängiger zu gestalten – dazu gehörte auch einiges auszuprobieren. Ich arbeitete Teilzeit in einer ambulanten Praxis, und wechselte dann mit mehr Stunden an die Hochschulambulanz meiner alten Universität, der MSH, zurück. Ich bilde zukünftige Therapeuten aus, führe Therapien durch, mache Seminare und habe einen großen Spielplatz an Möglichkeiten.

Ein Anstellungsverhältnis bringt viele Vorteile, aber auch einige Einschränkungen. Daher fließen viele meiner Bemühungen in meine Selbstständigkeit. Ich glaube an alternative, flexible und individuelle Lebensmodelle, und tue viel, um dieses zu erreichen. Deswegen wird ein Baustein meine Hybrid-Praxis sein. Based im Herzen Hamburgs, aber immer mit der Option für Online-Termine. Außerdem entwickle ich eigene Projekte. Sei es ein Podcast, oder Retreats, oder einzelne Beratungen und Behandlungen die, auch außerhalb des konventionellen Rahmens sind, was mir viel Energie gibt und mich bereichert.

Ich würde zusammenfassend sagen, dass ich ein Mensch mit einiges an Lebenserfahrung bin, über das Geschenk einer Gabe von Intuition verfüge, und richtig viel Spaß daran habe, in Verbindung mit anderen Menschen zu gehen. Ich weiß wie es sich anfühlt, wenn man in der Dunkelheit sitzt, und ich weiß wie es sich anfühlt sich aus Dingen herauszuarbeiten. Ich habe eine unfassbar große Wissensdatenbank in meinem Kopf, die anderen Menschen zu Gute kommen kann. Und ich finde auch, dass das eine gute Kombi ist, um Therapeutin oder Wegbegleiterin zu sein!

Meine Vision

Ich glaube daran, dass Menschen sich am besten entwickeln können, wenn sie in einem Raum sind, in dem sie wirklich sie selbst sein dürfen.
Ein Raum, in dem Masken abfallen, Intimität und Verletzlichkeit gehalten wird und nicht verurteilt.

Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch über Kräfte zur Selbstheilung und Selbsterneuerung verfügt und dass wir nicht die Summe unserer Erfahrungen sind, sondern das, was wir daraus machen.

Mein Weg hat mich dazu geführt, genau dieser Mensch für andere zu sein.
Nicht als Guru. Nicht als allwissende Therapeutin.
Sondern als jemand mit Fachwissen, Erfahrung – und dem tiefen Verständnis dafür, wie es sich anfühlen kann, wenn es innerlich dunkel wird.


Nice to know:

Ich habe eine staatliche Approbation für Verhaltenstherapie, für die Behandlung Erwachsener und Gruppentherapien.

Ich bin Mitglied der Psychotherapeutenkammer Hamburg und im Berufsverband für Psychotherapeuten.

Langjährige Erfahrungen in Praxen, Kliniken und in der Behandlung von Patienten.

Leitung von Workshops, Retreats, und Seminaren.


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